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Die “produktive Kraft der Antike” gewinnt im Zeitalter der
Globalisierung und des drohenden clash of
civilizations eine ganz neue, für viele unerwartete Aktualität. Wurde früher
vor allem danach gefragt, was der Einzelne von der Beschäftigung mit der antiken
Kultur habe, so beziehen nun Roman Herzog, Richard Schröder und andere die Frage
mit ein: Was verlieren wir Europäer insgesamt, wenn unsere Kinder die Wurzeln
der europäischen Kultur nicht mehr kennen? Werden wir im Dialog der Weltkulturen
bestehen können? Noch einen Schritt weiter geht der aus Damaskus stammende
deutsche Wissenschaftler Bassam Tibi: Er empfiehlt nicht nur den Europäern,
sondern auch den Muslimen die Neubelebung ihrer vom Griechentum geprägten
Traditionen; denn dieses gemeinsame Erbe könne zu einer Brücke zwischen beiden
Zivilisationen werden!
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